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Donnerstag, 13. Dezember 2018
   
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Die Himmelsscheibe von Nebra
der Schlüssel zu einer untergegangenen Kultur im Herzen Europas
Medienkennzeichen: H3 Sach- und Fachlit
Jahr: 2018
Verlag: Berlin, Propyläen
Sachliteratur
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Zweigstelle: Hauptstelle Standorte: D 110 MELL Status: Entliehen Vorbestellungen: 0 Frist: 04.01.2019
Inhalt
Wer waren die Menschen, die vor 3.600 Jahren die rätselhafte Scheibe aus Bronze und Gold erschaffen haben? Welche Geheimnisse lassen sich auf ihrer faszinierenden Oberfläche entdecken? Die Autoren, Archäologe und Historiker, entwerfen das Panorama des sagenhaften Reichs von Nebra.
Eine sachkundige Führung in die Geschichte und den Aufbau der Himmelsscheibe von Nebra. Am Anfang stehen eine Raubgrabung, die Wiederbeschaffung, die Zweifel an ihrer Echtheit und umfangreiche Forschungen, die sie für echt erklären und ihr Bildprogramm als eine plejadenbasierte Schaltregel interpretieren, "die das Mond- und das Sonnenjahr miteinander verknüpft" (vgl. Iris Newton). Harald Meller war in die Vorgänge involviert und berichtet detailliert von den einzelnen Abläufen. Im 2. Teil des Buches entfalten beide Autoren ein frühbronzezeitliches Panorama (Aunjetitzer Kultur) und stellen eine These auf. Sie besagt, dass in Mitteldeutschland von 2.000-1.600 v.Chr. möglicherweise ein Staatswesen existierte (Reich von Nebra), an dessen Ende die Deponierung der Scheibe auf dem Mittelberg stand. Wenn die These stimmt, wäre das ein Novum in der mitteleuropäischen Geschichte. Der illustrierte Band lässt sich mit Genuss lesen und ist ein origineller Beitrag für archäologisch-kulturhistorisch interessierte Leser. Mit Literatur- und touristischen Hinweisen zum Reich von Nebra.
Sie ist die älteste Darstellung des Himmels, ihre Entdeckung war eine archäologische Sensation: Die Himmelsscheibe von Nebra stammt aus keiner Hochkultur des Altertums, sie wurde im Herzen Europas gefunden. Welches verlorene Wissen birgt die rätselhafte Scheibe aus Bronze und Gold? Wer waren die Menschen, die sie vor 3.600 Jahren erschaffen haben?
Raubgräber entdeckten die Himmelsscheibe von Nebra auf der Spitze des Mittelbergs in Sachsen-Anhalt, der Archäologe Harald Meller rettete sie für die Öffentlichkeit. Seither koordiniert er die Erforschung ihrer Geheimnisse. Gemeinsam mit dem Historiker und Wissenschaftsjournalisten Kai Michel entwirft er das Panorama des sagenhaften Reichs von Nebra. Dessen Kontakte reichten von Stonehenge bis in den Orient, seine Fürsten ließen sich unter gewaltigen Grabhügeln beisetzen. Es war eine Zeit, in der die Vorstellungen von Göttern, Macht und Kosmos revolutioniert wurden. Die Himmelsscheibe liefert uns den Schlüssel zu einer verschollenen Welt, der wir die Grundlagen unserer modernen Gesellschaft verdanken.
Details
Medienkennzeichen: H3 Sach- und Fachlit
Jahr: 2018
Verlag: Berlin, Propyläen
Systematik: D 110
ISBN: 978-3-549-07646-0
Beschreibung: 1. Aufl., 384 S. : zahlr. Ill., Kt.
Fußnote: Rechn.-Nr.: 18/49
Mediengruppe: Sachliteratur
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